OnPage-SEO, OffPage-SEO und technische SEO

OnPage-SEO, OffPage-SEO und technische SEO

Warum die Suchmaschinenoptimierung (SEO) so wichtig ist, sowohl für das PageRanking einer Website, wie auch für die gesamte Präsenz der Homepage im Web.

 

Das Thema SEO ist bei der Entwicklung einer Webseite unumgänglich, wenn es um modernes Webdesign geht. Was nutzt uns die aufwändigste Homepage, wenn sie nicht gefunden wird. Sie erfüllt schlicht und ergreifend nicht ihren Zweck, potentielle Kunden zu finden. Es gibt einen harten Konkurrenzkampf um die ersten Treffer bei Google.

SEO bezieht sich NUR auf Google, weil Google über 90 % aller Marktanteile besitzt. Das Optimieren für anderen Suchmaschinen wie Bing, Yahoo etc. würde 10 mal mehr Aufwand für 90 % weniger Besucher bedeuten.
Google durchsucht mit dem Webcrawler (automatisierte Computerprogramme auch Spider, Searchbot oder Robot genannt) ständig alle Websites im Web. Durch ein von Google entwickelter Algorithmus, der geheim ist und ständig geändert wird, werden die relevanten Seiten für eine Suche ausgegeben. Dabei unterscheidet Google, ob die Suchanfrage vom mobilen Endgerät kommt. Es zeigt in dem Fall nur die Responsive Websites an. Seit Mai 2016 bestraft Google die Webseiten, die nicht optimiert für mobile Endgeräte sind. Ebenso ist die Lokalisierung von Bedeutung für die Suchergebnisse. Die relevanten Ergebnisse in der Nähe werden zuerst angezeigt.

SEO ist ein komplexes Thema und kann in 3 Bereiche aufgeteilt werden: OnPage-SEO, OffPage-SEO und technische SEO.

Zur OnPage-SEO gehören die Kriterien, die sich auf der eigentlichen Website beziehen, wie folgende Kriterien:

  • Qualität der Texte, bekannt als „Content is king.“ Je mehr Text, desto besser. Die Texte sollten mindesten 400 Zeichen enthalten.
  • Keywords Recherche und Auswahl die richtigen Keywords. Die Keywords sollen nicht zu allgemein oder zu abstrakt sein. z.B wenn jemand Hochzeitfotograf ist, sollte er seine Homepage auf das starke Keyword „Hochzeitfotograf in Bochum“ optimieren. Der Suchbegriff „Fotograf“ wäre zu allgemein.
  • Domainname, verliert an Bedeutung, da Google die Markennamen stärken will.
  • Nutzen von Bildern und Videos, die dementsprechend beschriftet sind. Die Bilder sollten ALT-Attribute und möglichst auch TITLE-Attribute haben.
  • Absprungrate und Verweildauer (die Zeit, die ein Besucher auf der Homepage verbringt).
  • Ladezeiten: je schneller, desto höher.
  • Titel der Startseite und die Unterseiten sollte max. 57 Zeichen haben.
  • Die Meta Description sollte max. 160 Zeichen haben.
  • Dublicate Content meiden, lieber verständlich eigene Texte schreiben.

Zur OffPage-SEO gehören die Menge und Qualität externer Links (Backlinks) auf der Homepage.

Die technische SEO erleichtert die Arbeit der Google Searchbots beim crawlen einer Webseite. Um die Inhalte schneller zu präsentieren und somit sich höher zu positionieren, sind folgende Maßnahmen zu treffen:

  • Optimieren der HTML-Struktur. z.B ein h1 pro Seite, h2 bis h6 dürfen mehrmals benutzt werden, idealerweise sollten diese Tags belegt werden.
  • Das Minimieren von Bildern kann über online Tools, wie compressjpeg.com oder tinypng.com erfolgen.
  • Minimieren von JS- und CSS-Dateien ist ebenfalls über online Tools z.B minifier.org möglich.
  • GZIP-Compression über die .htaccess beschleunigt die ganze Performance einer Webseite um 50 % bis 80 %.
  • Responsive Webdesign von Anfang an planen und einsetzen, oder darauf umstellen.

Zum Glück gibt es viele Plugins und Tools, die uns als Webentwickler und Betreiber einer Website unterstützen. Ein Plugin, das sich als sehr hilfreich beim SEO-Prozess erwiesen hat, ist Yoast für WordPress.

Wenn Sie überprüfen wollen, ob Ihre Website für Google optimiert ist, würde ich das online Tool seorch.de empfehlen.