Ein Einkäufer sucht einen Hersteller für Förderbänder. Er googelt nicht mehr, er fragt ChatGPT. Die KI nennt drei oder vier Namen. Ihr Unternehmen ist nicht dabei, obwohl Ihr Produkt passt. Genau hier setzt LLMO an. In diesem Artikel lesen Sie, was LLMO bedeutet, wie es sich von GEO und SEO unterscheidet und welche 5 Hebel Sie sofort nutzen können.
LLMO steht für Large Language Model Optimization. Gemeint ist die Optimierung von Inhalten und Marken für große Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini, Claude oder Perplexity. Das Ziel: Diese KI-Tools sollen ein Unternehmen richtig verstehen, korrekt beschreiben und bei passenden Fragen nennen oder als Quelle verlinken.
Ein Sprachmodell ist das Programm hinter einem KI-Chat. Es hat aus riesigen Textmengen gelernt, wie Sprache und Wissen zusammenhängen. Stellen Sie eine Frage, formuliert es daraus eine Antwort. Welche Firmen darin vorkommen, hängt also davon ab, was das Modell über diese Firmen gelesen hat.
Milena Paralis erklärt das gern mit einem Bild. Ein Sprachmodell ist wie ein großes Café mit vielen Themen-Tischen. An einem Tisch geht es um Fördertechnik, am nächsten um Verpackung, am dritten um Maschinenbau. Kommt eine Frage, setzt sich die KI an den passenden Tisch. Dort hört sie zu, wer am klarsten über das Thema spricht. Wer nie an diesem Tisch saß, wird auch nicht empfohlen.
Rund um KI-Sichtbarkeit kursieren gerade mehrere Begriffe. Die Branche streitet darüber, welcher der richtige ist. Für Sie als Unternehmer ist der Name zweitrangig. Wichtiger ist, dass eine KI auf zwei Wegen zu ihrer Antwort kommt:
In der Praxis überschneiden sich beide Wege stark. Deshalb behandelt Paralis Digital LLMO und GEO als eine gemeinsame Aufgabe. Was ein Modell heute live findet, kann später außerdem in seinem Trainingswissen landen.
Und wo bleibt SEO? Suchmaschinenoptimierung ist die Basis für beides. Google schreibt in seinen offiziellen Hinweisen zu KI-Funktionen, dass es für die KI-Übersichten keine zusätzlichen Anforderungen gibt. Eine Seite muss indexiert sein und die normalen SEO-Grundlagen erfüllen. Wer bei Google nicht gefunden wird, hat es deshalb auch bei KI-Tools schwer. Die häufigsten Ursachen dafür lesen Sie im Artikel Google findet Ihr Unternehmen nicht? Die 5 häufigsten Gründe.
Hersteller und technische B2B-Unternehmen verkaufen erklärungsbedürftige Produkte. Genau solche Fragen stellen Einkäufer und Techniker gern einer KI. Sie wollen Lösungen vergleichen, Fachbegriffe verstehen oder passende Anbieter finden.
Eine KI zeigt dabei keine Liste mit zehn Links. Sie nennt meist nur eine Handvoll Namen. Wer dort fehlt, kommt in der Vorauswahl nicht vor. Der Interessent ruft dann bei einem Wettbewerber an. Sie erfahren davon nie.
KI-Tools empfehlen außerdem nicht wahllos. Sie stützen sich auf Signale, die auch Google kennt: Bewertungen, Erwähnungen auf anderen Seiten, erkennbares Fachwissen und einheitliche Angaben zum Unternehmen. Genau diese Signale fehlen oft, wenn ein Unternehmen online unter Wert sichtbar ist. Darin liegt zugleich die Chance. Wer jetzt anfängt, hat einen Vorsprung, solange der eigene Markt noch abwartet.
Eine KI muss Ihr Unternehmen eindeutig einordnen können. Nennen Sie Firmenname, Produkte, Branche und Standort auf allen Seiten immer gleich. Ein Satz wie „Die Muster GmbH stellt Förderbänder für die Lebensmittelindustrie her und sitzt in Reutlingen“ beantwortet sofort, wer, was und wo. Solche Sätze übernimmt eine KI gern wörtlich.
Sammeln Sie die Fragen, die Ihr Vertrieb am Telefon hört. Machen Sie aus jeder Frage einen Abschnitt oder einen Artikel. Die Antwort gehört in den ersten Satz, die Details folgen danach.
Zahlen und Quellen helfen dabei messbar. Forscher der Princeton University haben das in einer Studie zur Generative Engine Optimization untersucht, vorgestellt auf der KDD-Konferenz 2024. Statistiken, Zitate und Quellenangaben erhöhten die Sichtbarkeit in KI-Antworten um bis zu 40 Prozent. Keyword-Stuffing brachte dagegen keinen Vorteil.
Milena Paralis vergleicht das mit einem Sonnensystem. Die Website ist die Sonne. Die Planeten sind alle anderen Orte, an denen über Sie geschrieben wird. Dazu zählen zum Beispiel das Google Unternehmensprofil, Branchenverzeichnisse, Fachportale, LinkedIn und Bewertungsplattformen. Je mehr Planeten das Gleiche über Sie sagen, desto eher vertraut die KI dieser Aussage.
KI-Anbieter lesen Websites mit eigenen Crawlern. Sperrt Ihre robots.txt zum Beispiel GPTBot und OAI-SearchBot von OpenAI, PerplexityBot oder ClaudeBot, fehlen Ihre Inhalte dort ganz oder teilweise. Prüfen Sie außerdem, ob wichtige Texte ohne JavaScript lesbar sind und ob Ihre Seiten schnell laden. Das ist Handwerk. Trotzdem entscheidet es, ob Ihre Inhalte überhaupt ankommen.
Fragen Sie ChatGPT, Gemini und Perplexity einmal im Monat zwei Dinge: „Was weißt du über [Firmenname]?“ und „Welche Hersteller empfiehlst du für [Produkt]?“. Schalten Sie dabei die Websuche ein. Stellen Sie jede Frage mehrmals, denn die Antworten schwanken. Notieren Sie, wer genannt wird und welche Quellen die KI verlinkt. So sehen Sie nach einigen Monaten, ob sich etwas bewegt.
Ein Interessent hat Milena Paralis neulich von einem eigenen Test erzählt. Er wollte eine Agentur für KI-Sichtbarkeit beauftragen. Also hat er die Anbieter direkt in ChatGPT und anderen KI-Tools gesucht. Dafür nutzte er die Begriffe, die er auch bei Google eingeben würde.
Das Ergebnis war deutlich. Viele Agenturen, die auf ihrer Website KI-Sichtbarkeit anbieten, tauchten selbst nicht auf. Es gab keine Erwähnungen, keine Bewertungen und keine erkennbare Expertise.
Genau so können auch Ihre Einkäufer vorgehen. Sie fragen die KI, bevor sie Ihre Website überhaupt sehen. Wer dort nicht vorkommt, wird nicht angefragt. Das Beispiel zeigt außerdem: Ein Begriff auf der eigenen Website reicht nicht. Die KI braucht Belege von außen.
Nicht ganz. LLMO zielt auf das Wissen des Sprachmodells, GEO auf KI-Antworten mit Live-Suche. In der Praxis überschneiden sich die Maßnahmen stark. Deshalb behandelt Paralis Digital beides gemeinsam.
Nein. SEO bleibt die Grundlage. KI-Tools mit Websuche greifen auf Seiten zu, die gut indexiert und klar aufgebaut sind. Google nennt für seine KI-Übersichten ausdrücklich die normalen SEO-Grundlagen.
Bei KI-Tools mit Live-Suche können neue Inhalte nach der Indexierung schnell auftauchen. Ins Trainingswissen eines Modells gelangen sie erst mit dem nächsten Training. Das dauert oft Monate. Planen Sie deshalb eher einen Marathon als einen Sprint.
LLMO baut auf gutem SEO auf. Es braucht klare Inhalte, echte Erfahrung, saubere Technik und Erwähnungen außerhalb der eigenen Website. Neu ist vor allem eines: Die KI nennt nur wenige Anbieter. Der Platz in der Antwort ist knapp, und wer früh anfängt, sichert ihn sich leichter.
Wie Paralis Digital Websites für Google und KI-Tools aufbaut, sehen Sie auf der Seite GEO Agentur. Sie möchten wissen, ob ChatGPT & Co. Ihr Unternehmen heute schon kennen? Dann buchen Sie ein unverbindliches Strategiegespräch. Milena Paralis prüft darin mit Ihnen, wo die größten Hebel für Ihre Sichtbarkeit liegen.

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